|
Klettergebiet Leipziger Kletterschule
|
|
die "Leipziger Kletterschule"
|
|
| |
|
| Ostbruch
rechter Wandteil  |
In der Nähe
von Leipzig, am Kohlenberg bei Brandis dienen schon seit langer Zeit 2 Steinbrüche
zum alpinen Training der Bergsteiger. Deshalb nennt man dieses Klettergebiet auch
Leipziger Kletterschule. Im
Ostbruch begann 1919 die Erschließung, bei der sich vorallem
Felix Simon, Richard Vogtländer und Walter Kießig verdient machten.
In den Nachkriegsjahren hatte Simon diesen Bruch entdeckt und nutzte ihn zur Vorbereitung
auf seine Alpenfahrten. 7 Erstbegehungen bis VIIa führte er im Ostbruch durch.
Auch die meisten der anderen Aufstiege entstammen dieser Zeit. Später wurden
nur noch sporadisch Erstbegehungen durchgeführt. Heute
gilt der Steinbruch als perfekt eingerichteter Klettergarten,
ideal für Familien oder Kletterkurse. Erstbegehungen
dürfen im Ostbruch nicht mehr durchgeführt
werden.Der Einsatz von Magnesia
ist verboten, ebenso er Ausstieg über
die vorhandenen Umlenkungen. Ostbruch
"Angewandte Physik"  |
Westbruch
Abseilstellen F bis I | |

Hier
geht´s zur
Datenbank

|
|
| Ein
weiterer Bruch am Kohlenberg ist der Westbruch.
Hier begann die Erschließung ab 1939 als man den Ostbruch zeitweilig
sperrte. Die ersten Begehungen führten Walter Krug, Herbert Kögel und
einige andere durch. Ab 1959 begann Max Dathe weitere Anstiege zu erschließen.
Bis heute werden Erstbegehungen in diesem Bruch durchgeführt. Allerdings
sind einige der alten Wege durch ansteigen des Wassers nun nicht mehr durchführbar.
Generell ist hier erst
Abseilen angesagt, bevor das Klettern beginnt. Deshalb
ist dieser Bruch eher nichts für
Anfänger. Außerdem ist hier ein Steinschlaghelm
ratsam. Auch hier ist der Einsatz von Magnesia
ist verboten. | Der
Kohlenberg liegt in LSG "Naunhofer Forst". Das Gestein beider Brüche
ist Granitporphyr, welcher sich durch besondere Härte und Festigkeit auszeichnet.
Auch andere Steinbrüche in der Umgebung dienten zeitweilig zum Klettern.
Allerdings fielen diese dem fortschreitenden Steinbruchbetrieb zum Opfer. Hier
einige Wegempfehlungen
Linker
Pfeilerweg   |
| | III | Ostbruch |
Birkenweg |
IV | Ostbruch |
Kiefernweg  |
IV | Westbruch |
Kante |
V | Ostbruch |
Nebelvariante |
VI | Westbruch |
Fliegerwand | VIIa | Ostbruch |
Piazwand | VIIa | Ostbruch |
Neuer
Weg  |
VIIIa | Ostbruch |
dir.
Neuer Weg | VIIIb | Ostbruch |
Viel
Spaß beim Klettern Gebietsinfos |
| Lage: | Östlich
von Leipzig bei Brandis | Zugang: |
zum Ostbruch:
links dem Fahrweg folgen, vor den Gärten rechts zum Steinbruch zum
Westbruch: den Fahrweg nach rechts, nächsen Waldweg nach links bergan,
dann rechts bis oberhalb des Westbruchs, abseilen zu den Einstiegen |
| Anfahrt: |
Von Leipzig B6 (neu) bis
Gerichtshein; S45 bis Brandis, Grimmaische Straße, dann links in die Lange
Straße, vorm Bahnhof links und über den Bahnübergang, die Straße
bis zum Ende dort parken | | Karte: |
gibt´s hier
| |
| Routen: | ca.
80 | | Grad: | I-IXb
(1-8 UIAA) | | Gestein: | Granitporphyr |
| Charakter: | Wandkletterei
in festem Gestein | | Höhe: | Ostbruch:
bis 18m | Westbruch:
ca. 20m | | |
Kletterführer:
- Topoführer
Mitteldeutschland "Rotgelbes Felsenland" Gerald
Krug, Geoquest 2003
- Zittauer
Gebirge und andere Gebiete Sachsens"; Gesamtred.
H. Pankotsch, Sportverlag Berlin 1993
- Kletterführer
Leipziger Kletterschule und Hohburger Berge, Ralf Görner, Eigenverlag
- "Sportklettergebiete
in Sachsen" Teil 3, Frank R. Richter, Verlag
Jäger, 2000 (vergriffen)
| |
|
|
Keine Erstbegehungen (Ostbruch) und kein Magnesia |
|